Manche nannten es Jugendtreffen Plus
Nebelig liegt der Ortenberg an diesem Morgen da, Nebel ist wohl auch das einzig Passende nach einem Wochenende wie diesem. Bis zu 500 Besucher, was sage ich, es waren Arme, Nasennebenhöhlen, Blutbahnen, wie ich gehört habe, auch einige Eingeweide, kurz, ein ganzer Körper waren da, um als Gottes Heilige zu feiern, zu beten und weiter zu denken. Lichte Momente kamen in dunklen Räumen, ein Doktor kniete, lag still vor Gott, bis der ganze Körper in dieser heiligen Stille versank, ein Gebäude zu einem Tempel machte, Abendmahl feierte, einem lebendigen Gott in dieser Stille begegnete, mit einer Band einem Stimmband die Stimme erhob. Einige Nervenbahnen gaben Impulse an den Körper, um die Muskeln in Bewegung zu bringen. Es geht weiter. Nach Hause.
Irgendwer hat vergessen, die Nebelmaschine auszumachen.
Nach einer denkwürdigen Sitzung in Zimmer 109 habe ich beschlossen, einen neuen Schreibstil auszuprobien. Anregungen und Bemerkungen gerne in den Kommentaren. Andere Berichte über das Jugendtreffen 20+ in Tabor, Marburg, Deutschland, hier und hier.
Update: Hufi sammelt die Berichte
Noch ein Update: Roman hat ein paar Bilder hochgeladen
13. Oktober 2008 um 1:19
Liest sich sehr gut, bleib dabei!
13. Oktober 2008 um 2:39
Ja, darfst weitermachen.
13. Oktober 2008 um 6:44
Ich glaube, ich könnte mit dem Artikel fast nichts anfangen, wenn ich nicht dabei gewesen wäre.
Aber das ist wohl Absicht!?
13. Oktober 2008 um 6:47
Artikel… Oder heißt es Post?
14. Oktober 2008 um 6:32
Ich glaube: Beitrag, oder Eintrag.
14. Oktober 2008 um 2:59
herrlich – welch wunderbare plastische formulierungen! ich konnte mich wieder gut in das WE reinversetzen
14. Oktober 2008 um 4:10
[...] http://hinterhofbubi.wordpress.com/2008/10/13/manche-nannten-es-jugendtreffen-plus/ [...]