Posted by: Sammy | März 14, 2008

Fragen an Freunde II.

Habe das Buch von Shane durchgelesen, jetzt stellt sich mir nur die Frage, was hat sich bei euch(die es gelesen haben) seitdem geändert? Was mich sehr begeistert, ist seine Art, sich selber nicht als ungewöhnlichen Heiligen hinzustellen, sondern als ganz normalen, denn ich glaube, dass wir uns viel zu oft Bücher durchlesen, die Personen/Ideen vergöttern und trotzdem nichts ändern. Nachdem ein letzter derartiger Eintrag leider etwas falsch verstanden wurde, ich denke, wir sollten nicht in pessimistischer Resignation versinken, sondern ich sehne mich danach, dass wir die Kurve kriegen, nicht mehr nur noch theoretisch mitzugehen, sondern das Gedachte praktisch werden zu lassen, nicht im Morgen, sondern im jetzt. Wie läuft das bei euch? Wenn ihr bloggt, bloggt weniger über Gedanken und mehr über Geschichten.

Mir geht es soweit ganz gut, es wird wieder wärmer und ich nutze fast jeden freien Tag zu Ausflügen, die Bilder dazu gibt es hier.

Antworten

Ganz ehrlich: Es hat sich nichts getan…
Die einzige Veränderung, die ich gemerkt habe ist eine andere (positivere) Haltung gegenüber Obdachlosen, die ich in der Stadt treffe.
Traurig, aber wahr…

Hi!

Habe das Buch auch gelesen.
Fand ich enorm inspirierend!
Hatte das Gefühl: “Ich muss auch in den Irak”!
:-)

Aber dauerhaft wurde das bei mir bewirkt:
- Politisches Handeln ist nicht suspekt, sondern gehört zu unserem Bürgerdasein dazu.
(bei mir: ich lese bewusster manche politischen Meldungen; schreibe auch mal einen höflichen Protestbrief)
- Kaufe Produkte aus dem Transfair-Handel!
(bei mir: Kaffee. Klamotten sind zu teuer)
- Der Wert von guten Taten ist für mich gestiegen. Vorher habe ich sie sehr mit der Verkündigung des Evangeliums in Verbindung gebracht. Jetzt haben sie für mich einen Wert an sich.
- Mein Bewusstsein ist gestärkt worden, dass es gut ist, dass es unterschiedlichste Formen des christlichen Zusammenlebens gibt, dass aber die “Zellstrukturen” wahrscheinlich die besten sind (s.a. die Kommune von Shane).

Gby,
Dirk.

Gute Frage: Was hat sich geändert? Das Buch hat mich zunächst mal in eine “Nachdenk-Phase” über Gemeinde versetzt. Ich fragte mich, ob das alles so richtig läuft, ob sich Jesus “so” Gemeinde vorstellt, oder ob er was ganz anderes will. Mir kommt es so vor, als ob wir oft einfach in unsrem Jugendkreis, Gottesdienst sitzen und darauf warten, dass sich “die Himmelspforten” auftun und alle Leute unsere Veranstaltungen besuchen, sich bekehren und dann ein schönes Leben führen. Ich glaube, wir müssen raus aus unseren Gemeinden und die Leute auf der Straße treffen. Das wühlt irgendwie immernoch in mir, gerade nicht mehr so arg, weil ich viel anderes um die Ohren habe. (Komisch oder, dass solche Fragen durch weltliches in den Hintergrund rücken.)
Konkret: Ich wollte eine “Volx-Bibel-Aktion” starten: Geld sammeln, Volx-Bibeln kaufen, auf der Straße verschenken. Bis jetzt hat sich noch nichts getan, hoffentlich krieg ich bald mal nen “A….tritt” damit es losgeht…

Segen Bruder, du fehlst hier!

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