Give me five

In letzter Zeit ist bei mir das Thema Gebetsgestaltung wieder mal auf den Tisch gekommen. Das Fünf-Finger-Gebet habe ich ja schonmal vor einiger Zeit angesprochen und die Struktur, die es hat, lässt mich manches besser vor Gott bringen, da ich weniger vergessen kann oder vernachlässige. Aber auch da rutscht meistens irgendetwas durch und ich hatte das Gefühl, ich sollte mir vielleicht einfach mal am Tag immer mal wieder fünf Minuten Zeit nehmen, um mich zurück zu ziehen und zu beten, denn soviel Zeit bleibt ja meistens. Als der gleiche Gedanke nochmal in der aktuellen Dran stand, hatte ich mehr das Gefühl, dass da jemand anklopft und meinen Tag mit mir leben will. Oder einfach mal beten, wenn mir ein Mensch am Herzen liegt, den ich gerade sehe oder an den ich denke. Oder mal beten, wenn ich dankbar für eine konkrete Sache bin. Ehrlich gesagt bin ich hart am arbeiten, um das auch nur ansatzweise hinzubekommen, aber wenn es mal läuft, merke ich, wie gut mir das tut.

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